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Von Proteinmaxxing zu Fibermaxxing: Sind Ballaststoffe das neue Eiweiß?

24-08-2026

Denn während die Menschen in den Niederlanden durchschnittlich bereits relativ viel Eiweiß aufnehmen, besteht bei der Ballaststoffzufuhr noch Verbesserungsbedarf.

Wir nehmen durchschnittlich zu wenig Ballaststoffe auf
In Deutschland liegt die durchschnittliche Ballaststoffaufnahme bei 21 Gramm pro Tag. Jungen und Männer nehmen im Durchschnitt 23 Gramm auf, Mädchen und Frauen 18 Gramm. Zum Vergleich: Erwachsenen Frauen werden etwa 30 Gramm Ballaststoffe pro Tag empfohlen, erwachsenen Männern 40 Gramm. (1) Für viele Menschen dürfen daher durchaus mehr ballaststoffreiche Lebensmittel auf dem Speiseplan stehen.

Achten Sie nicht nur auf die Grammzahl
Ballaststoffe unterstützen unter anderem eine normale Darmfunktion. Bestimmte Ballaststoffe dienen außerdem den nützlichen Darmbakterien als Nahrung. Doch Ballaststoff ist nicht gleich Ballaststoff: Die verschiedenen Arten besitzen unterschiedliche Eigenschaften.

Gemüse, Obst, Vollkornprodukte, Hülsenfrüchte, Nüsse und Samen liefern jeweils unterschiedliche Ballaststoffe. Daher kommt es nicht nur darauf an, wie viele Ballaststoffe Sie aufnehmen, sondern auch auf eine abwechslungsreiche Auswahl der Quellen.

Gelingt es Ihnen nicht, über Ihre tägliche Ernährung ausreichend unterschiedliche Ballaststoffe aufzunehmen, kann eine Mischung verschiedener Ballaststoffe eine praktische Ergänzung sein.

Möchten Sie mehr über die verschiedenen Arten von Ballaststoffen und deren Bedeutung für Ihre Gesundheit erfahren? Dann lesen Sie den Artikel „Ballaststoffe – ein unverzichtbares Element für Ihre Gesundheit“.

Kann man es auch übertreiben?
Auch bei Ballaststoffen gilt: Mehr ist nicht unbegrenzt besser. Wenn Sie Ihre Ballaststoffaufnahme von einem Tag auf den anderen stark erhöhen, kann dies beispielsweise zu Bauchbeschwerden führen. Möchten Sie mehr Ballaststoffe essen, steigern Sie die Menge deshalb schrittweise und achten Sie darauf, ausreichend zu trinken.

Lassen Sie sich außerdem nicht allein von der Angabe „ballaststoffreich“ auf einer Verpackung leiten. Eine solche Aussage informiert zwar über den Ballaststoffgehalt, sagt jedoch nichts über das Produkt als Ganzes aus. Ein Produkt mit zugesetzten Ballaststoffen ist nicht automatisch mit Vollkornprodukten, Hülsenfrüchten, Gemüse oder Obst gleichzusetzen.

Also: Fibermaxxing – ja oder nein?
Fibermaxxing kann ein guter Anlass sein, die eigene Ballaststoffaufnahme einmal genauer zu betrachten. Schließlich liegt sie bei vielen Menschen in den Niederlanden unter der empfohlenen Menge.

Machen Sie daraus jedoch keinen Wettbewerb, bei dem es darum geht, möglichst viele Gramm zu sammeln. Beginnen Sie mit einer abwechslungsreichen Auswahl ballaststoffreicher Lebensmittel und ergänzen Sie diese bei Bedarf. Die vielleicht wichtigste Erkenntnis aus dem Fibermaxxing-Trend lautet: besser ausreichend und abwechslungsreich als maximal.

Kennen Sie bereits Romys Rezepte? Romy achtet auf eine gesunde und abwechslungsreiche Ernährung und lässt dies auch in ihre Rezepte einfließen. In ihren Rezepten finden Sie eine vielseitige Auswahl ballaststoff- und eiweißreicher Mahlzeiten.

Quellen
1. MDL Fonds, Vezelmeter: de meest vezelrijke producten.

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