Wussten Sie, dass schätzungsweise jeder fünfte erwachsene Deutsche Prädiabetes hat, häufig ohne es selbst zu wissen? (1,2) Bei Prädiabetes liegt der Blutzuckerspiegel über dem Normalbereich, ist aber noch nicht so hoch, dass bereits von Typ-2-Diabetes die Rede ist. Da Prädiabetes meist keine eindeutigen Symptome verursacht, kann er jahrelang unbemerkt bleiben. (3)
Die gute Nachricht: Sie können selbst viel für einen normalen Blutzuckerspiegel tun. Doch was genau ist Prädiabetes? Lässt er sich rückgängig machen? Und welche Rolle spielen der Lebensstil und Nährstoffe wie Chrom?
Wurde bei Ihnen Prädiabetes festgestellt? Dann ist es wichtig, den Empfehlungen Ihres behandelnden Arztes zu folgen. Besprechen Sie mit Ihrem Arzt auch Veränderungen Ihres Lebensstils, etwa in den Bereichen Ernährung und Bewegung, sowie die Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln. Gemeinsam können Sie herausfinden, welche Schritte zu Ihrer persönlichen gesundheitlichen Situation passen und wie Sie Ihren Blutzucker bestmöglich unterstützen können.
Was ist Prädiabetes und wie entsteht er?
Bei Prädiabetes ist der Blutzuckerspiegel erhöht. Häufig liegt das daran, dass der Körper weniger empfindlich auf Insulin reagiert. Dieses Hormon sorgt dafür, dass Glukose, also Zucker, aus dem Blut in die Körperzellen aufgenommen wird. Dort dient sie als Energiequelle. Reagieren die Zellen weniger gut auf Insulin, bleibt mehr Glukose im Blut. Dies wird auch als Insulinresistenz bezeichnet. (3)
Prädiabetes verursacht meist keine spürbaren Beschwerden. Faktoren wie eine erbliche Veranlagung, Übergewicht und wenig Bewegung können das Risiko erhöhen. Ihr Hausarzt kann durch eine Blutuntersuchung feststellen, ob Ihr Blutzuckerspiegel erhöht ist.(1,3)
Lässt sich Prädiabetes rückgängig machen? Das können Sie selbst tun.
Prädiabetes entwickelt sich nicht zwangsläufig zu Typ-2-Diabetes. Durch Veränderungen des Lebensstils kann sich der Blutzuckerspiegel verbessern und manchmal sogar wieder auf normale Werte sinken. Eine gesunde Ernährung, ausreichend Bewegung und bei Übergewicht eine Gewichtsabnahme spielen dabei eine wichtige Rolle. (3,4)
Was können Sie selbst tun?
Gerade kleine Veränderungen, die Sie dauerhaft beibehalten können, machen langfristig einen großen Unterschied. (4,5)
Welche Rolle können Nahrungsergänzungsmittel spielen?
Neben einer gesunden Ernährung und ausreichend Bewegung spielen bestimmte Nährstoffe eine Rolle bei der Aufrechterhaltung eines normalen Blutzuckerspiegels. Dazu gehört Chrom, ein Spurenelement, das unter anderem in Vollkornprodukten, Fleisch und Gemüse vorkommt. (5)
Für Chrom sind auf Grundlage einer positiven wissenschaftlichen Bewertung durch die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) zwei gesundheitsbezogene Angaben zugelassen. Die EFSA prüft die wissenschaftlichen Belege für solche Angaben. Chrom trägt zur Aufrechterhaltung eines normalen Blutzuckerspiegels und zu einem normalen Stoffwechsel von Kohlenhydraten, Fetten und Eiweißen bei. (6)
Möchten Sie Ihre Ernährung mit Chrom ergänzen? Dann achten Sie auf die Qualität, Zusammensetzung und Dosierung des Präparats. Chrom ist in verschiedenen Formen erhältlich, darunter Chromchlorid. So gibt es beispielsweise flüssige Nahrungsergänzungsmittel, in denen Chromchlorid mit einem natürlichen Mineralstoffkonzentrat kombiniert wird, das verschiedene Mineralstoffe und Spurenelemente enthält.
Auch wenn Chrom nachweislich zur Aufrechterhaltung eines normalen Blutzuckerspiegels beiträgt, ist nicht belegt, dass zusätzliches Chrom Prädiabetes rückgängig machen kann. Nahrungsergänzungsmittel können daher einen gesunden Lebensstil ergänzen, ihn aber nicht ersetzen. (5)
Prädiabetes: Rechtzeitig aktiv werden
Prädiabetes ist ein wichtiges Signal dafür, dass Ihr Blutzucker Aufmerksamkeit verdient. Mit einer gesunden Ernährung, ausreichend Bewegung und weiteren Veränderungen Ihres Lebensstils können Sie selbst viel für Ihre Gesundheit tun.
Wenn Sie rechtzeitig aktiv werden, können Sie das Risiko verringern, dass sich Prädiabetes zu Typ-2-Diabetes entwickelt. (3,4) Haben Sie Fragen zu Ihrem Blutzucker oder vermuten Sie, dass Sie Prädiabetes haben? Sprechen Sie mit Ihrem Hausarzt.
Quellen