Menschen, die regelmäßig und intensiv Sport treiben profitieren von einer Elektrolytergänzung.
Was genau sind Elektrolyte?
Elektrolyte sind in einer Flüssigkeit gelöste Mineralstoffe in ionischer Form (also nicht in Kombination mit anderen Elementen, sondern als separate elektrisch geladene Teilchen). Kochsalz (Natriumchlorid) wird beispielsweise beim Auflösen in Wasser in die Ionen Na+ (positiv geladenes Natrium) und Cl- (negativ geladenes Chlorid) gespalten. Auf diese Weise kommen Mineralstoffe auch in unserem Körper vor, gelöst in intra- und extrazellulären Flüssigkeiten wie Blutplasma, und spielen bei verschiedenen Prozessen eine Rolle. Beispiele für wichtige Elektrolyte sind Natrium, Kalium, Magnesium und Chlorid. Wenn jemand viel schwitzt, geht viel Natrium verloren und in geringerem Maße auch andere Elektrolyte, die mit dem Schweiß ausgeschieden werden.
Feuchtigkeits- und Elektrolythaushalt
Der Körper verliert hauptsächlich Natrium (und Chlorid) über den Schweiß, da Natrium hauptsächlich extrazellulär (wie im Blutkreislauf) und Kalium und Magnesium hauptsächlich intrazellulär vorkommen. Es ist wichtig, dass der Körper das richtige Flüssigkeits- und Elektrolytgleichgewicht aufrechterhält. Wenn ein Sportler nur Wasser trinkt, um den Flüssigkeitsverlust auszugleichen, aber kein Natrium einnimmt, wird das Blut „verdünnt“ und die relative Konzentration der Natriumionen nimmt ab. Dies kann die normale physiologische Funktion beeinträchtigen. Daher ist es wichtig, beim Sport zusätzlich Natrium zu sich zu nehmen, um das verlorene Natrium wieder aufzufüllen. Noch besser ist eine Ergänzung mit Chlorid und kleinen Mengen Kalium und Magnesium.
Abbildung: Flüssigkeits- und Natriumzufuhr während des Trainings. (Klicken Sie auf das Bild, um es zu vergrößern.)
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