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Bali Belly: das Urlaubssouvenir, das Sie lieber nicht mit nach Hause nehmen

20-07-2026

Sie liegen an einem strahlend weißen Strand, genießen ein eiskaltes Erfrischungsgetränk und haben gerade ein gemütliches kleines Lokal entdeckt. Doch plötzlich geht es los: Bauchschmerzen, Übelkeit und endlose Toilettengänge. Reisedurchfall, auch bekannt als Bali Belly, gehört zu den häufigsten gesundheitlichen Beschwerden im Urlaub. Ganz vermeiden lässt er sich nicht, denn manchmal reicht bereits ein einzelner Eiswürfel aus lokalem Leitungswasser aus. Zum Glück können Sie das Risiko deutlich verringern.

Warum treten diese Beschwerden auf?
Reisedurchfall entsteht meist durch den Kontakt mit Bakterien, Viren oder Parasiten, an die Ihr Körper nicht gewöhnt ist. Diese können über Lebensmittel, Trinkwasser oder unzureichende Handhygiene übertragen werden. Auch eine veränderte Ernährung, Alkohol, Hitze, lange Reisetage und ein gestörter Tagesrhythmus können Ihre Verdauung empfindlicher machen.

Was können Sie selbst tun?
Eine gute Vorbereitung hilft. Waschen Sie regelmäßig Ihre Hände, trinken Sie ausschließlich sicheres Trinkwasser und wählen Sie vorzugsweise gut erhitzte Speisen. Gönnen Sie Ihrer Verdauung außerdem etwas Ruhe, indem Sie regelmäßig essen und ausreichend trinken, insbesondere bei warmem Wetter.

Gerade in Zeiten, in denen Ihr Darm stärker belastet wird, kann es sinnvoll sein, der Unterstützung Ihres Darmmikrobioms besondere Aufmerksamkeit zu schenken. Neben einer gesunden Ernährung können bestimmte Nahrungsergänzungsmittel eine sinnvolle Ergänzung darstellen.

Haben Sie einen empfindlichen Magen oder leiden Sie im Urlaub häufiger unter Verdauungsbeschwerden? Dann können Pflanzenextrakte wie Ingwer und Artischocke unterstützend wirken. Ingwer unterstützt die normale Magenentleerung und kann zu einem angenehmen Bauchgefühl beitragen. Artischocke unterstützt die Verdauung und die Fettverdauung über die Gallenproduktion. Auch Inhaltsstoffe, die die Magenschleimhaut unterstützen, wie Feigenkaktus- und Olivenblattextrakt, können in Zeiten einer ungewohnten Ernährung eine wertvolle Ergänzung sein.

Darüber hinaus gibt es Postbiotika. Dabei handelt es sich um bioaktive Stoffe, die während der Fermentation durch nützliche Bakterien entstehen. Im Gegensatz zu Probiotika müssen Postbiotika nicht im Kühlschrank aufbewahrt werden, sodass sie sich auch auf Reisen einfach mitnehmen lassen. Sie unterstützen ein günstiges Umfeld für das Darmmikrobiom, insbesondere in Situationen, in denen Ihre Verdauung zusätzlich gefordert wird.

Auch die Ernährung spielt eine wichtige Rolle. Ballaststoffreiche Lebensmittel wie Gemüse, Obst, Hülsenfrüchte, Vollkornprodukte, Nüsse und Samen haben eine präbiotische Wirkung. Sie dienen den nützlichen Mikroorganismen der Darmflora als Nahrung und tragen auf diese Weise zur Unterstützung eines gesunden Darmmikrobioms bei.

Gut vorbereitet auf Reisen
Ein Urlaub kann Ihre Verdauung manchmal stark beanspruchen. Mit guter Hygiene, bewussten Ernährungsentscheidungen und bei Bedarf zusätzlicher Unterstützung können Sie das Risiko für Beschwerden verringern. Sollten Sie dennoch Reisedurchfall bekommen, achten Sie vor allem darauf, weiterhin ausreichend zu trinken. Bei starken Beschwerden, hohem Fieber, Blut im Stuhl oder anhaltendem Durchfall sollten Sie immer ärztlichen Rat einholen.

Referenz
Orthoknowledge - verdauungsbeschwerden

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